Making of "leave a trace"

Erfahren Sie hier mehr über die Entstehung der Arbeit und die Beteiligten.

Sie befinden sich hier:

Dank an erster Stelle (von Tyyne Claudia Pollmann)

An erster Stelle danke ich den Nutzers des Gebäudes, die täglich "leave a trace" kreativ nutzen. Sie überraschen uns wie auch alle Besucher des Lichthofes und  nun auch alle Besucher der Webseite mit immer neuen Traces und Trace-Kombinationen.

Ohne meine Mitarbeiter und Unterstützer wäre dieses komplexe Projekt nicht realisierbar gewesen. Für die intensive Beratung, zuverlässige Umsetzung und unermüdliche Begleitung bei den vielfältigen Herausforderungen dieses transdisziplinären Projektes danke ich insbesondere

  • Timothy Kennedy
  • Wolfram Liebermeister
  • Ansgar Meemken
  • Ralf Reulke und Team
  • Dominik Ruess
  • Christian David
  • Aaron Pollmann
  • Patricia Angeli
  • Georg Zey
  • Irina Heckendorff
  • Dirk Eversberg
  • Katrin Sander
  • Sven Holzgreve
  • Andreas Kowalski
  • Andreas Klein

Das Herzstück der Arbeit, die Software, wurde vom Team Reulke programmiert. Sie finden eine ausführliche Beschreibung hierzu auf den folgenden Seiten.

Pressemitteilung: Berliner Künstlerin gewinnt Kunst am Bau-Wettbewerb

Pressemitteilung
Berlin, den 14.09.2012
Autorin: Katrin Sander

Die Berliner Künstlerin Tyyne Claudia Pollmann hat mit ihrem Entwurf den von der Kulturverwaltung ausgelobten Kunst am Bau–Wettbewerb für den Neubau der Vorklinik und des Forschungszentrums für Neuro- und Immunwissenschaften auf dem Campus Charité Mitte gewonnen. An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt 25 deutschlandweit eingeladene Künstler beteiligt.

Die Entscheidung des Preisgerichtes fiel unter Vorsitz von Herrn Dr. Thomas Köhler (Direktor Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur) am 12. September 2012 einstimmig. Der künstlerische Entwurf von Tyyne Claudia Pollmann wurde von der Jury zur Realisierung empfohlen.

Die Arbeit "leave a trace" ist eine interaktive Installation, die die Bewegungen der Besucher und Besucherinnen des Lichthofs in bewegte Linien auf einem LED-Bildschirm in ein täglich wechselndes individuelles Gesamtbild verwandelt.

Das Preisgericht hebt hervor, dass diese Transformation von realen Abläufen in eine abstrakte, aber in ihrer Entstehung nachvollziehbaren Form ein gelungenes Bild für die wissenschaftlichen Methoden ist, die in unterschiedlichsten Bereichen der Medizinforschung in diesem Gebäude angewandt werden.

Eine große Qualität der Arbeit liegt dabei in der Einbeziehung des Betrachters als Schöpfer "seiner Spur", die im Lauf der Zeit zu einer komplexen und mit anderen vernetzten Tagesaufnahme wird. Im übertragenen Sinn ist es auch ein Bild für die Motivation mit dem eigenen Handeln, in Wissenschaft und Forschung neue Wege zu gehen und damit Spuren zu hinterlassen.

Diese zeitgenössische Kunst am Bau soll im großen Lichthof und im "Fenster der Wissenschaft" innerhalb des Neubaus der Vorklinik und Forschungszentrum für Immun- und Neurowissenschaften von Ludes Architekten auf dem traditionsreichen Gelände Campus Mitte der Charité seine Wirkung bis weithin sichtbar in den Stadtraum entfalten.